Grundschule Bleichstraße

Computer

Ausgangslage:

Viele Grundschüler haben im familiären Umfeld noch keine Zugangsmöglich-keiten zu den "Neuen Medien".  Unsere Schule sieht es als Aufgabe an, allen Schülern den Zugang zu und den handelnden Umgang mit Neuen Medien zu ermöglichen.  

Ausstattung:

In unserer Grundschule sind alle Klassenräume vernetzt, das heißt, dass alle sich dort befindlichen PC-Plätze über einen T-DSL Anschluss verfügen und mit mindestens zwei Computern der neueren Generation und einem Drucker ausgestattet sind. Darüber hinaus verfügt die Grundschule Bleichstraße noch über einen Computerraum,  der auch größeren Schülergruppen die gleichzeitige Beschäftigung mit dem Medium Computer ermöglicht.

Einsatzmöglichkeiten des Computers:

Im "normalen" Klassenunterricht lässt sich der Computer als Differenzierungsinstrument einsetzen. Einzelne Schülerinnen oder Schülerpaare können am Computer Übungen durchführen oder bestimmte Lernaufgaben vollziehen, während ihre Mitschülerinnen anderen Aufgaben nachgehen. Ähnliches gilt für Schülerinnen, die ihre im Klassenunterricht gestellten Aufgaben besonders zügig erledigt haben und die gegen Ende eines Unterrichtsblocks noch sinnvoll beschäftigt werden sollen.

Der Computer in Lernzirkeln: Eine bestimmte, exakt umgrenzte Lernaufgabe oder Übung am Computer kann Teil eines Lernzirkels (bzw. eines Stationenlernens) sein. Da die Arbeit am Computer i.d.R. nur von maximal drei Kindern gleichzeitig erledigt werden kann und mindestens je 10 Minuten beansprucht, dürfte es wohl utopisch sein, die Computerarbeit in einstündigen Lernzirkeln zur Pflichtaufgabe zu erklären. Der Computer kann entweder als Zusatz- bzw. Wahlaufgabe konzipiert - oder der Lernzirkel auf zwei bis drei Stunden ausgedehnt werden.

Der Computer im Wochenplan: Ein ganz ähnliches Einsatzgebiet stellt der Wochenplanunterricht dar. Da ein Wochenplan zumeist auf drei bis sechs Unterrichtsstunden angelegt ist, erscheint es hier durchaus möglich, begrenzte Aufgaben im Laufe der Woche von allen Schülern ausführen zu lassen. Ausgedehntere Tätigkeiten (wie z.B. das Schreiben von Texten oder die Arbeit mit Simulationen) können ggf. als Wahlaufgaben zumindest einem Teil der Klasse angeboten werden.

Der Computer in der Freien Arbeit: In inhaltlich völlig bzw. weitgehend freien Arbeitsphasen entscheiden die Schüler individuell, welcher Aufgabe sie sich widmen möchten. Hier kann der Computer z.B. als Medium genutzt werden, um eigene Arbeitsblätter zu entwerfen, längere Texte zu verfassen, Informationen im WWW zu suchen oder Emails mit Partnerklassen auszutauschen.

Alle genannten Möglichkeiten lassen sich bei entsprechender Vorbereitung und entsprechender Software durchführen. Die wahren Stärken des Computers (individuelle Themen, individuelles Tempo usw.) zeigen sich allerdings erst in wirklich offen angelegten Konzepten, d.h. vor allem beim Einsatz in Wochenplänen oder in der Freien Arbeit. Der Computer wird hier zum Medium (d.h. zum Hilfsmittel) zur Erfüllung selbst gewählter Aufgaben oder zur Beantwortung selbst gestellter Fragen.

Ziel: Entwicklung von Medienkompetenz

Bei der Nutzung von Medien und zur Erlangung von Medienkompetenz sollten folgende Punkte Berücksichtigung finden:

  • Lernen mit dem Computer (Lernprogramme),
  • Offline und Online-Recherche,
  • Textproduktion mittels Textverarbeitung,
  • ext/Bildkombinationen erstellen (Zeitung, Internetseiten, Präsentationen) 
  • Medien kritisch reflektieren

Im Bereich "Medien kritisch reflektieren" sollen Internetseiten, Druckerzeugnisse (Broschüren, Plakate) analysiert werden. Hier sind insbesondere die Veröffentlichungsbedingungen des Internets zu thematisieren und Entertainment von Information zu trennen.